Autor: admin

  • Reparatur einer Bremstrommel

    Reparatur einer Bremstrommel

    Diese Bremstrommel aus einem Gabelstapler hat in der Vergangenheit einen Transportschaden erlitten.

    Da ein Ersatzteil kaum zu beschaffen ist, hofft der Kunde aus Hille Unterlübbe auf eine Instandsetzung.

    Nach Bestandsaufnahme und Abwägen der Möglichkeiten entschieden wir uns für die Reparatur.

    Als Erstes wird die Trommel vom Radlager getrennt, um Lager und Dichtungen vor Hitze und Staub zu schützen.

    Vorbereiten der Lötnähte

    Vorwärmen

    Nach dem Hartlöten mit CuSi3-Draht ist aus zwei Teilen wieder ein Bauteil geworden. Anschließend werden die Nähte beschliffen und Fehlstellen nachgearbeitet.

    Das Hartlöten mit CuSi3 eignet sich besonders für Gusseisen, da das Grundmaterial dabei nicht aufgeschmolzen wird. Beim MAG-Schweißen neigt Gusseisen aufgrund der hohen Temperaturunterschiede sowie des hohen Kohlenstoffanteils im Grundwerkstoff häufig zur Rissbildung.

    Nach dem Ausspindeln auf unserer Fräse ist die Oberfläche wieder bereit für die Bremsbeläge. Kanten oder Krater, die den Betrieb beeinträchtigen könnten, sind nicht mehr vorhanden.

    Gut zu erkennen ist auch der Farbunterschied zwischen Füllmaterial und Gusseisen. Die klare Trennung zeigt, dass die beiden Materialien zwar stoffschlüssig verbunden sind, der Grundwerkstoff jedoch nicht aufgeschmolzen wurde.

    Das Ergebnis nach dem Zusammenbau kann sich sehen lassen – bereit für den nächsten Einsatz.

  • Gewindereparatur an einer Ölwanne

    Gewindereparatur an einer Ölwanne

    Ein Kunde aus Rahden klagt über eine ausgerissene Ölablassschraube an seinem Oldtimer-Traktor. Auch nach mehreren Abdichtversuchen ist der Unterboden weiterhin ölverschmiert.

    Da die Ersatzteilversorgung aufgrund des Alters und der Größe des Bauteils stark eingeschränkt ist, entschieden wir uns für die Reparatur des vorhandenen Teils.

    Aufgespannte Ölwanne auf der Werkzeugmaschine mit einem Wohlhaupter Ausdrehkopf

    Zunächst werden die beschädigten Gewindegänge ausgespindelt.

    Kegelsenker in einem Bohrfutter über einem bearbeitetem Bauteil

    Anschließend wird die Bohrung angesenkt, um dem Gewindeschneider einen besseren Einlauf zu ermöglichen.

    Danach erfolgt das Schneiden eines neuen Gewindes in der Größe M30x1,5 für den neuen Ölablassstopfen.

    Das Bild zeigt einen Messerkopf der verwendet wurde um die Dichtfläche des Bauteils zu planen

    Die Dichtfläche wird anschließend plangefräst.

    Das Bild zeight eine Ölablassschraube in einem reparierten Bauteil, daneben sind die Drehmomentvorgaben und das Gewinde mit einem Permanetmarker notiert.

    Zum Abschluss wird die neue Ölablassschraube eingesetzt, nach Drehmomentvorgabe angezogen und eine Dichtigkeitsprüfung durchgeführt.

    Durch unsere fachgerechte Instandsetzung kann sich der Kunde nun wieder über seinen Oldtimer freuen, ohne Ölverlust oder mögliche Umweltschäden befürchten zu müssen.